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	<title>Hinnerk Weiler &#187; Hinnerk Weiler</title>
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	<description>Koje frei bis Feuerland - segeln um die halbe Welt</description>
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		<title>Grand Harbour &#8211; Back on Track</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2012 03:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[34 59.452N 088 12.947W Ten-Tom, Mississippi &#8211; Nächste Etappe. Vor mir liegt der Eingang zum Ten-Tom. Eine Mischung aus Kanal und Fluss. Es geht wieder Richtung Süden. Zum Glück habe ich lange genug auf dem Tennessee River gewartet, um zumindest einem Dilemma aus dem Weg zu gehen: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt habe ich gar [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>34 59.452N 088 12.947W Ten-Tom, Mississippi &#8211; Nächste Etappe. Vor mir liegt der Eingang zum Ten-Tom. Eine Mischung aus Kanal und Fluss. Es geht wieder Richtung Süden. Zum Glück habe ich lange genug auf dem Tennessee River gewartet, um zumindest einem Dilemma aus dem Weg zu gehen: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt habe ich gar keine Lust mehr zum Baden. Das ist gut, weil ab jetzt gilt Vorsicht vor Aligatoren im Fluss. ****</p>
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		<title>Bei der Arbeit</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 02:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hinnerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zwischennotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Kentucky Lake]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Route]]></category>

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		<description><![CDATA[So recht komme ich nicht weiter heute Abend. Vielleicht hilft ja ein Bier. Ich probiere es erst mal mit einem Red-Bull. Davon habe ich für solche Fälle immer eine Dose parat. Für: Wenn es spät wird und einfach nichts in den Kopf kommt, aber muss. Denn morgen früh muss auf dem Bildschirm stehen, was bald gedruckt werden soll. Morgen früh in Deutschland. Das ist hier kurz nach Mitternacht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2910" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121002-185258-.jpg" rel="lightbox[2909]"><img class="size-medium wp-image-2910" title="Kentucky Lake Schleuse" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121002-185258--200x300.jpg" alt="Schleuse in den Kentucky Lake" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kentucky Lake Schleuse</p></div>
<p>So recht komme ich nicht weiter heute Abend. Vielleicht hilft ja ein Bier. Ich probiere es erst mal mit einem Red-Bull. Davon habe ich für solche Fälle immer eine Dose parat. Für: Wenn es spät wird und einfach nichts in den Kopf kommt, aber muss. Denn morgen früh muss auf dem Bildschirm stehen, was bald gedruckt werden soll. Morgen früh in Deutschland. Das ist hier kurz nach Mitternacht. Flügel verleihen aufgelöste Gummibärchen nicht. Aber sie halten wach. Und sie machen Herzklopfen. Herzklopfen ist was Gutes. Man hat das, wenn man frisch verliebt ist. Red Bull macht nicht verliebt. Es erinnert aber daran. Daran wie ich hier ankam. Wie ich mich verliebt hatte. Nach dem langen Weg über die Flüsse. Der war irgendwie nur schnelles Abreißen von Meilen gewesen. Ich war traurig darüber. Wenn man traurig ist, verliebt man sich schneller. Es ging wieder eine Schleuse bergauf. Die Zweite seit Chicago. Der Schleusenwärter mochte uns Segelboote vor seinem Tor irgendwie nicht. Wir kamen kurz vor Mittag und er lies uns in strömendem Regen drei Stunden warten. Mir war‘s egal, ich hatte keine Lust auf vorwärts, rückwärts und Kreise fahren. Ganz dreist, direkt vor der Schleuse fiel einfach – platsch – der Anker. Es wird schon jemand bescheid sagen, wenn wir rein dürfen. Dann gab es Gulaschsuppe zum Mittag, aus der Dose. Und ein bisschen Lesen, ein Krimi. Darf man das noch sagen, oder muss es Thriller heißen? Das Leben war irgendwie leicht an diesem Tag, trotz des Mistwetters. Man verliebt sich schneller, wenn das Leben leicht ist. Und als wir weiterdurften, öffnete sich die Schleuse und auf einmal war es da. Ich musste lachen, hatte Herzklopfen. Hinterm Boot rechts, ganz oben stand da „Kentucky“ an einem Gebäude. <span id="more-2909"></span>Und davor baumelte eine deutsche Flagge von meinem Achterstag. Das muss ich mal wieder ändern. Eigentlich war es nur ein Provisorium, als der Flaggenstock abgebrochen ist. Aber irgendwie hab ich mich inzwischen daran gewöhnt, hübsch ist das aber wirklich nicht. Ich dachte kurz darüber nach, dass ich die Flagge auf dem Seeweg hier her gebracht habe. Von den Hamburger Landungsbrücken zum Kentucky Lake mitten in die Staaten. Und als sie da so herabhing, da war ich plötzlich verliebt. Ich habe keine Ahnung, warum und in was. Das ist mit der Liebe ja oft so. Man weis nicht, was genau einem den Kopf verdreht, aber irgendwas berührt einen und plötzlich muss man lachen und bekommt Herzklopfen. &#8230; Und jetzt wieder an die Arbeit.</p>
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		<title>Florence, AL</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Oct 2012 21:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[34 47.168N 087 40.422W Florence, Alabama &#8211; Die andere Seite dieses Bundesstaates liegt am Golf von Mexiko. Nur noch ein Katzensprung. Aber nächste Woche kommt Kinga eine Weile an Bord und ich bleibe zwei Wochen hier. Wir werden das tun, was bisher leider viel zu kurz kam: Ein Auto mieten und mal sehen, wie die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>34 47.168N 087 40.422W Florence, Alabama &#8211; Die andere Seite dieses Bundesstaates liegt am Golf von Mexiko. Nur noch ein Katzensprung. Aber nächste Woche kommt Kinga eine Weile an Bord und ich bleibe zwei Wochen hier. Wir werden das tun, was bisher leider viel zu kurz kam: Ein Auto mieten und mal sehen, wie die USA hinterm Ufer aussehen. Und wegen der einen oder anderen Mail, die in meinem Postfach ankam: Hurrikan Sandy bringt hier im Binnenland bestenfalls ordentlich Regen und einen kleinen Wintereinbruch mit sich. ****</p>
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		<title>Feels like Patagonia</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 16:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[34 57.122N 088 10.734W Pickwick Lake, Tennessee River &#8211; So stellt man sich das andere Ende der Welt vor. Ein &#8220;Fjord&#8221;, umgeben von steilen Klippen, gerade genügend Raum, um sich zwischen Bug- und Heckanker sich auf das kommende Wochenende einzustellen. Kein WLAN, kein Telefon, nur hin und wieder mal ein vertrauter Bootsname im Funk. Wie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>34 57.122N 088 10.734W Pickwick Lake, Tennessee River &#8211; So stellt man sich das andere Ende der Welt vor. Ein &#8220;Fjord&#8221;, umgeben von steilen Klippen, gerade genügend Raum, um sich zwischen Bug- und Heckanker sich auf das kommende Wochenende einzustellen. Kein WLAN, kein Telefon, nur hin und wieder mal ein vertrauter Bootsname im Funk. Wie Betty L, die kurz zum Hallo sagen in die Bucht kommen und Jade (wer mal eine Motorbootgeschichte sollte es es mal mit &#8220;trawler jade brazil&#8221; probieren). Aber der Herbst ist zurück! Bunte Blätter wirbeln von den Hängen links und rechts auf das Wasser, im Hintergrund grummelt es aus dicken, regenschauer verheißenden Wolken. 20 Knoten Nordwind sind angesagt. Und es ist wohl die einzige Konstante dieses Jahres: Nordwind ist kalt. Die nächsten Nächte lauert Frost, die nächsten Tage werden es kaum über zehn Grad. Gestern war ich Einkaufen. Mehl, Eier, Milchpulver, Kakao und Tee. Ein wundervolles Herbstwochenede steht bevor. ****</p>
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		<title>Härtetest für AGM</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 15:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hinnerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>
		<category><![CDATA[Bordelektrik]]></category>
		<category><![CDATA[Generator]]></category>

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		<description><![CDATA[Härtetest für Batteriebank und Generator. Am Morgen war das Bordnetz auf 10,7 Volt gefallen. AGM soll soetwas angeblich ja aushalten. Ob das so ist, wird sich in Kürze zeigen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2902" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/MG_2352.jpg" rel="lightbox[2901]"><img class="size-thumbnail wp-image-2902" title="Yamaha Generator" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/MG_2352-150x150.jpg" alt="Yamaha EF 600 - Generator" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Mir brummt der Schädel.</p></div>
<p>Ungeplanter Härtetest für Paulinchens AGM-Akkubank und den betagten Yanmar Generator: Nachdem die Batterien heute Morgen auf 10,7 Volt (gemessen am Schaltpaneel) gesunken waren, haben einige Stunden Generatorbrummen wieder gesunde 12,8 Volt hergestellt. Eigentlich sollen  AGM Batterien das ja problemlos vertragen, aber ein bisschen gespannt bin trotzdem, ob sich in Zukunft Änderungen am Lade-  und Entladevorgang der Batterien zeigen.</p>
<p>Nebenbei geht die Suche nach dem verursachenden Kriechstrom weiter.  Soviel ist schon mal klar: Alle Lampen aus und es fließt Strom im Schaltkreis &#8220;Innenbeleuchtung&#8221;. Und der schließt leider auch einige Kabel mit ein, die ab Werft wohl nicht zum Austausch vorgesehen sind und zwischen Innenverkleidung und Außenschale verlaufen.</p>
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		<title>Binnen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 20:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hinnerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Kajak]]></category>
		<category><![CDATA[Kentucky Lake]]></category>
		<category><![CDATA[Mississippi]]></category>
		<category><![CDATA[Ohio River]]></category>
		<category><![CDATA[Reisephilosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Tennessee River]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Great Loop stellt sich nach tagelangem Flussfahren entlang des Mississippi die Sinnfrage. - Und wird wenig später auf dem Kentucky Lake im Mittleren Westen beantwortet. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2894" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121013-183528-1.jpg" rel="lightbox[2869]"><img class="size-medium wp-image-2894" title="Morgennebel" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121013-183528-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Dichter Morgennebel in Harmon Creek am Kentucky Lake. Herbsttimmung und viel zu schnelles Reisen mischen sich zu einer Frage nach dem Sinn (Foto: Jo-Anne/SV-Truant)</p></div>
<p>Es hat lange gedauert, die Eindrücke vom bisherigen Teil der Strecke durch den Mittleren Westen der USA zu sortieren. Vielleicht war es ein guter Anfang, das zuerst mit <a title="Zum englischen Blog" href="http://paulinchen-worldwide.com/blog/2012/10/15/into-the-remoteness-of-a-river-part-ii/">Beschreibungen und Beobachtungen</a> in der Sprache der Landschaft zu versuchen, in der ich unterwegs bin und die Details im englischen Blog zu beschreiben.</p>
<p>Denn schon nach den ersten Meilen auf den Flüssen drängt sich die Frage auf, ob der Great Loop sich überhaupt lohnt. Die schnelle Antwort ist: Ja, das tut er. Aber das ist die Antwort im Reflex, etwas schneller und etwas lauter als all die anderen Stimmen. Sicher, es hat sich gelohnt, nicht nur wegen der Menschen, die ich in mehr als zwei Jahren, kennengelernt habe. Der Great Loop, die Zeit, die er gedauert hat, haben mir die USA und auch Kanada auf eine Weise vorgeführt, die als durchreisender Tourist mit meinem Ursprünglichen Plan aus 2010 nie erlebt hätte. Sehen und verstehen sind zwei unterschiedliche Dinge. Ersteres geht im Transit, letzteres braucht Zeit. Ich bin dankbar, diese Zeit hier gehabt zu haben, aber jetzt ist es auch gut.<br />
<span id="more-2869"></span></p>
<div id="attachment_2874" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20000101-000247-.jpg" rel="lightbox[2869]"><img class="size-medium wp-image-2874" title="Niedrigwasser am Mississippi" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20000101-000247--300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Guter Ankerplatz: Im Mississippi finden wir auf 160 Meilen zwischen Hoppies und dem Ohio River nur zwei die tief genug für Segelboote sind. Bei unserem Tempo reicht das.</p></div>
<p>Das Wasser von Mississippi, Ohio und Tennessee River unterm Kiel zu wissen, fühlt sich vielleicht gerade deshalb so gut an, weil es so viel länger gedauert hat, als geplant. Nach den Great Lakes wachsen die Flüsse im Kielwasser zu Trophäen der Reise. Auf ihnen voran zu kommen tut erst recht gut, nach den Rückschlägen, dem auf und ab an der Ostküste mit wochenlangen Warten auf besseres Wetter Richtung Hudson River im vergangenen Jahr und einem zweiten ungeplanten Winterstopp in Nordamerika. Hindernisse und Zwangspausen, für die man im nachhinein Dankbar ist. Der Abstecher in die Bahamas hat mir einen Vorgeschmack auf das Kommende gegeben und damit die Geduld befeuert, Zwangspausen zu ertragen.</p>
<p>Die letzten Meilen des Great Loops finden im Geiste schon nicht mehr in Nordamerika statt. Sie sind der Weg nach Süden geworden. Ein Symbol für den jetzt begonnenen zweiten Teil dieses Törns.</p>
<p>Auf dem geht „nach unten“, nach Südamerika. Jeden Tag erinnert die Sonne gegen Mittag daran, wenn sie hoch über dem Bug ins Gesicht scheint. Ich bin nicht mehr auf 35 Grad Nord, ich bin 80 Breitengrade vor Kap Horn. Und mit jedem Blick auf das GPS werden es weniger.</p>
<div id="attachment_2880" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121016-174109-.jpg" rel="lightbox[2869]"><img class="size-medium wp-image-2880" title="Herbstfarben II" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121016-174109--300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Whish aus Kanada. Leider ist der Mast zu hoch für die vielen Brücken im Süden der USA. Daher bleibt der bis Mobile an Deck.</p></div>
<p>Auf meinem Weg bin ich nicht allein. Zumindest nicht hier. Schon seit Hoppies Marina am Mississippi, etwas südlich von St. Louis sind wir zu dritt unterwegs: <em>Paulinchen</em>, <em>Truant</em> aus Kanada und <em>Whish</em> aus Michigan. Über 400 Meilen haben wir inzwischen gemeinsam in unserem Kielwasser gelassen. Genug, um zur abendlichen „Happy Hour“ bei einem Bier und Snacks ein Resumee zu ziehen: Ob wir diesen Trip noch einmal machen würden? Für Jeff, den Skipper von Whish, würde es wohl nur in Frage kommen, wenn er dafür bezahlt wird. Mark von Truant sieht die Route in erster Linie als gute Transitstrecke. Die würde er auch zukünftig für einen Trip in die Bahamas nutzen. Jedoch im Wissen, so schnell wie möglich nach Süden kommen zu wollen und ohne Erwartungen an diese Etappe.</p>
<p>Ich denke etwas länger darüber nach. Über 15.000 Seemeilen hat es gebraucht, hier her zu kommen. Immer wieder gab es Rückschläge, die mich das Ziel „Binnen“ mehrmals fast hatten aufgeben lassen. Aber die Flüsse waren nun Mal eines der großen Ziele und davon abzurücken stand nie zur Debatte.</p>
<p>Darf man sich da dann überhaupt auf den letzten Meilen so einer Etappe Enttäuschung eingestehen? Wie viele langweilige Kilometer Ufer trumpfen über den Stolz, hier auf eigenem Kiel her gekommen zu sein? Dann sage ich: „Doch, ich würde es sofort wieder machen. Die Strecke ist toll.“, denn nicht der Fluss war enttäuschend, meine Art ihn zu bereisen war es. Ich würde morgen wieder starten wenn ich könnte. Vielleicht nicht von Chicago über den Ilinois River nach St. Louis, eher direkt in Wisconsin, wo der Mississippi beginnt. Vor allem aber würde ich es nicht mit einem Boot wie Paulinchen machen wollen. Nicht mit einer Segelyacht und überhaupt nicht mit etwas, so ungeeignetem, das man es als Yacht bezeichnen müsste. Denn das ist nicht die Art, auf diesen Flüssen zu reisen. Und dann biete ich den erstaunten Augen als Erklärung: „Allerdings in einem Kajak.“</p>
<div id="attachment_2871" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20000101-000014-3-.jpg" rel="lightbox[2869]"><img class="size-medium wp-image-2871" title="Cape Girardeau" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20000101-000014-3--200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Üblicherweise verstecken sich die wenigen Orte am Fluss hinter dicken Flutmauern.</p></div>
<p>Im Cockpit von Paulinchen hingegen sind viele Meilen dieser Reise unwesentlich spannender, als ein Trip durch den Nord-Ostsee-Kanal. Donnerstags, früh morgens, Anfang April, ohne die Abwechslung durch internationale Seeschiffahrt und um ein Vielfaches länger.</p>
<p>Vom Land, durch das man fährt ist auf der ersten Hälfte der Strecke außer Dämmen und Sandbänken, die im Niedrigwasser hoch aus dem Fluss ragen, nichts zu sehen. Das wäre auch auf einem kleinen Boot nicht anders. Allerdings hat man damit eine Möglichkeit, die uns fehlt: Man kann anhalten.</p>
<p>Diesen Luxus, können wir mit anderthalb bis fast zwei Meter Tiefgang wie auf dem vorherigen Fluss auch hier nahezu nirgends erleben. Wozu auch? Die Ufer sind nach wie vor zu flach und nur hin und wieder bieten tiefe Stellen hinter Dämmen abgelegen in der Wildnis überhaupt einen sicheren Platz zum Ankern. Aber mit einem Paddelboot wäre das anders: Die Sandbänke werden dann zu Zeltplätzen und selbst die für uns unerreichbaren Uferböschungen vor den wenigen Orten am Mississippi würden es erlauben, einen Blick hinter die hohen Flutmauern zu werfen.</p>
<p>Kodi und Reese, die Zwillinge aus Wisconsin, machen uns mit ihren 22 Jahren allen vor, wie es besser geht: Zwei Rucksäcke, ein Zelt, ein Boot und zweihundert Dollar in bar. Vom Budget ihrer Reise sind nach fast drei Monaten noch 40 Dollar übrig. Aber wo immer sie ihr Zelt aufschlagen, bleiben neue Bekannte zurück.</p>
<div id="attachment_2891" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121011-143952-.jpg" rel="lightbox[2869]"><img class="size-large wp-image-2891" title="Herbstfarben" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121011-143952--600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Beeindruckende Herbstfarben am Ufer. Die Ruhe sie zu genießen findet man erst wieder ab dem Ohio River</p></div>
<p>Wir „Großen“ hingegen reisen beinahe anonym und außer einer Bugwelle, die irgendwann am Ufer ausrollt hinterlassen wir keine Spuren. Unsichtbar, oft versteckt in vollklimatisierten Kunststoffkapseln, rasen wir einen Fluss hinunter. Wir kennen uns untereinander, manchmal auch das nur vom Funk, aber wir kennen niemanden der hier lebt.</p>
<div id="attachment_2895" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20000101-000006-.jpg" rel="lightbox[2869]"><img class="size-medium wp-image-2895" title="Im Kajak den Mississippi entlang" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20000101-000006--200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der bessere Weg den Mississippi zu erkunden ist ein Kajak. Reese und Kodi machen genau das: Von Wisconsin nach New Orleans.</p></div>
<p>Schon Paulinchens Durst nach Diesel würde das Budget der Kajakreise sprengen. Spritverbrauch und Ankerplätze bestimmen das Tempo auf dem Fluss. Für uns drei Segelboote sind um die fünf Knoten „ökonomisch“. Damit machen wir Tagesetappen um die 60 Meilen und es bleibt wenig Zeit für die knappen schönen Momente im Fluss. Meist gehen die ohn ehin unbemerkt vorüber, wenn die Konzentration auf Strömung, Strudel und Verkehr das Erleben von Landschaft fast unmöglich macht. Und die meisten „Looper“ sind viel schneller unterwegs als wir. Dann dauert die Reise auf dem Mississippi einen oder zwei Tage. Wir brauchen vier bis zum Ohio River und das Kajak zwei Wochen.</p>
<p>Auf dem nächsten Fluss ändert sich das Tempo der Reise, aber nicht die Einstellung. Ein Paddelboot wäre auch hier die bessere Wahl. Denn statt drei bis fünf Knoten Strom, der von hinten schiebt, bremsen nun zwei Knoten den Trek auf „Sumpfkuh-Reisegeschindigkeit“. Mit um die drei, selten vier Knoten kriechen wir Stromauf. Dicht an der Böschung, in weniger als knietiefem Wasser könnte man eventuell sogar einen Gegenstrom finden. Das langsame voranschreiten drückt die Stimmung im offenen Cockpit, über dem zusätzlich tiefe schwere Regenwolken immer wider kräftige Schauer herablassen. Gleichmut wird zu Trotz: „Einfach weitermachen,“ sage ich zu mir selbst, „mit jeder Meile nach Süden kommst Du dichter an offenes Wasser.“</p>
<p>Und tatsächlich: Zwei Tage später hebt uns die erste Schleuse im Tennessee River auf den Kentucky Lake. Das Schleusentor öffnet sich und es fühlt sich an wie in Holtenau am Ende des Nord-Ostsee-Kanals. Der Blick kann einen Moment lang die Weite gar nicht fassen und die Farben einer traumhaften Herbstlandschaft mit etlichen Ankerbuchten füllen das Auge. Die Regenwolken über uns sind verschwunden und Mitten in den USA, irgendwo im Mitteren Westen auf der Grenze zwischen den Bundesstaaten Kentucky und Tennessee zieht Paulinchen fast lautlos unter ihrem Parasailor über den See und erinnert daran, dass man manchmal einfach auch etwas Langeweile braucht, um wertvolle Momente voll auskosten zu können.</p>
<div id="attachment_2896" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121007-154828-.jpg" rel="lightbox[2869]"><img class="size-large wp-image-2896" title="Parasailor auf dem Kentucky Lake" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121007-154828--600x450.jpg" alt="Mit dem Parasailor auf dem Kentukcy Lake" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Momente, in denen jeder Zweifel verweht: Auf dem Kentucky Lake zu segeln.</p></div>

<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/herbstfarben-ii' title='Herbstfarben II'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121016-174109--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Whish aus Kanada. Leider ist der Mast zu hoch für die vielen Brücken im Süden der USA. Daher bleibt der bis Mobile an Deck." /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/dcim100gopro-4' title='Parasailor auf dem Kentucky Lake'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121007-154828--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mit dem Parasailor auf dem Kentukcy Lake" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/beeindruckende-anwesen' title='Beeindruckende Anwesen'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121015-192239--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Beeindruckende anwesen sind keine Seltenheit am Ufer des Tennessee. Überhaupt rücken die Häuser auf dem Tennessee wieder deutlich dichter ans Ufer als auf dem Mississippi und Ohio." /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/mid-west-downwind' title='Mid-West Downwind'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121007-154858--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Unter Parasailor auf dem Kentucky Lake" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/wiedersehen' title='Wiedersehen'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121016-163918--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Im Laufe der Strecke trifft man immer wieder auf &quot;alte Bekannte&quot;. Snow Cat aus Tobermory in Kanada kommt in Tennessee in die Pickwick-Lake-Schleuse. Das letzte Zusammentreffen war auf dem Illinois River." /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/nachtfahrt' title='Nachtfahrt'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20120911-020847--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nachtfarten auf dem Fluss sind den groÃen vorbehalten. Ohne AIS ist es quasi unmöglich. Mit gigantischen Suchscheinwerfern leuchten die Schuten das Uver vor ihnen aus." /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/cape-girardeau' title='Cape Girardeau'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20000101-000014-3--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Üblicherweise verstecken sich die wenigen Orte am Fluss hinter dicken Flutmauern." /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/dichter-morgennebel-in-harmon-creek-am-kentucky-lake' title='Morgennebel'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121013-183528-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Dichter Morgennebel in Harmon Creek am Kentucky Lake. (Foto: Jo-Anne/SV-Truant)" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/im-kajak-den-mississippi-entlang' title='Im Kajak den Mississippi entlang'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20000101-000006--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der bessere Weg den Mississippi zu erkunden ist ein Kajak. Reese und Kodi machen genau das: Von Wisconsin nach New Orleans." /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/offenes-weideland' title='Offenes Weideland'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121015-145915--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nur selten erlauben Wiesen einen Blick hinter die Bäume am Ufer" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/pelikane' title='Pelikane'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20120912-164241--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Immer wieder übernachten große Schwärme Pelikane in der Nähe des Bootes" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/20120919-124347-2' title='Morgennebel'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20120919-124347--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Morgennebel im Illinois River" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/sv-truant-im-nebel' title='SV-Truant im Nebel'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121009-131055--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Truant im dichten Morgennebel, der oft stundenlang zäh über dem Kentucky Lake liegt und die Weiterfahrt verzögert" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/dingi-lift' title='Dingi Lift'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121002-140051--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Um Engstellen mit bis über vier Knoten überhaupt passieren zu können, bremst das Dingi im Schlepp zu sehr. Ein improvisierter Lift hilft." /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/reisegeschwindigkeit' title='Reisegeschwindigkeit'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121015-180758--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Gegenstrom im Ohio und Tennessee bremst. Um Fahrzeiten besser kalkulieren zu können ist das GPS auf US-Landmeilen umgestellt (1,6km). Damit arbeiten alle Binnenkarten und Handbücher hier." /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/graureiher' title='Graureiher'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121011-145927--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Graureiher bevölkern die Ufer im Mittleren Westen der USA wie Tauben den Markusplatz in Venedig" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/herbstfarben-2' title='Herbstfarben'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121011-143952--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Beeindruckende Herbstfarben am Ufer. Die Ruhe sie zu genießen findet man erst wieder ab dem Ohio River" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/gateway-arch-st-louis' title='Gateway Arch, St. Louis'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20000101-000042-2--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Selbst touristische Highlights, wie das Gatewayarch in St. Louis sind per Boot praktisch unereichbar. Marinas liegen jeweils 20 Meilen davor oder dahinter." /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/wechselwetter' title='Wechselwetter'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121011-145843--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Zwischen den Fronten klettert das Themometer immer wieder weit über zwanzig Grad, unter ihnen fällt es Nachts auf Werte um Null." /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/auf-dem-mississippi-2' title='Auf dem Mississippi'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20000101-000055-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Auf dem Mississippi" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/niedrigwasser-am-mississippi' title='Niedrigwasser am Mississippi'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20000101-000247--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Guter Ankerplatz: Im Mississippi finden wir auf 160 Meilen zwischen Hoppies und dem Ohio River nur zwei die tief genug für Segelboote sind. Bei unserem Tempo reicht das." /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/clifton' title='Clifton'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121013-172022--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Downtown bedeutet in den wenigen Orten, die man per Boot direkt erreichen kann meist: drei Geschäfte und ein Restaurant. Clifton in Tennessee ist da keine Ausnahme" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/sv-truant-crew' title='SV-Truant Crew'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121017-145643-3--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mark und Jo-Anne von SV-Truant aus Ontario, Kanada" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/10/17/binnen/sv-whish-crew' title='SV-Whish Crew'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/20121017-150157-2--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Jeff und Donna von Whish aus Michigan" /></a>

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		<title>Gelben Zettel nachreichen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 20:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[34 59.029N 088 13.151W Pickwick Lake, Tennessee River &#8211; Es war einwenig Funkstille eingetreten. Das lag vor allem daran, dass ich das Notebook für die Funkmail nicht so recht vom Bett aus bedienen kann. Denn die letzten Tage waren entweder: Stehen im Cockpit oder liegen in der Koje. Alles dazwischen tat einfach zu sehr weh. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>34 59.029N 088 13.151W Pickwick Lake, Tennessee River &#8211; Es war einwenig Funkstille eingetreten. Das lag vor allem daran, dass ich das Notebook für die Funkmail nicht so recht vom Bett aus bedienen kann. Denn die letzten Tage waren entweder: Stehen im Cockpit oder liegen in der Koje. Alles dazwischen tat einfach zu sehr weh. Darum ist jetzt auch die Ankerwinsch von der &#8220;Nice to have&#8221;-Liste auf die &#8220;sollte sein&#8221;-Liste gewandert. Denn Schuld am verknacksten Rücken war vermutlich wohl der fest sitzende Anker unter einem Baumstumpf in Harmon Creek :( ****</p>
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		<title>Nordwind</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 13:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Tennesee, Kentucky, Alabama&#8230; Das sind die Suedstaaten und auf dem GPS stehen Breitengrade, die ein Nordeuropaeer eher mit Spanien in Verbindung bringt. Wer ahnt da sowas: Frost warning! Für die nächsten Nächte zieht eine Kaltfront mit Temperaturen unter Null Grad Celsius durch. Meine Frage, wie lange die wohl anhalten wird, wurde knapp beantwortet: &#8220;April&#8221;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Tennesee, Kentucky, Alabama&#8230; Das sind die Suedstaaten und auf dem GPS stehen Breitengrade, die ein Nordeuropaeer eher mit Spanien in Verbindung bringt. Wer ahnt da sowas: Frost warning! Für die nächsten Nächte zieht eine Kaltfront mit Temperaturen unter Null Grad Celsius durch. Meine Frage, wie lange die wohl anhalten wird, wurde knapp beantwortet: &#8220;April&#8221;</p>
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		<title>Harmon Creek</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 21:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[36 09.769N 087 55.991W Harmon Creek, Kentucky Lake &#8211; Entschleunigungszeigt. Nach dem schnellen Ritt zum Kentucky Lake tritt Ruhe ein. Obwohl alle verzweifelt auf die erste Palme am Ufer warten, hat es niemand mehr eilig. Zwanzig Meilen am Tag sind wieder ein normales Tagesziel. Der See ist eingehüllt in bunte Herbstfarben. Stahlblauer Himmel, rote, gelbe [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>36 09.769N 087 55.991W Harmon Creek, Kentucky Lake &#8211; Entschleunigungszeigt. Nach dem schnellen Ritt zum Kentucky Lake tritt Ruhe ein. Obwohl alle verzweifelt auf die erste Palme am Ufer warten, hat es niemand mehr eilig. Zwanzig Meilen am Tag sind wieder ein normales Tagesziel. Der See ist eingehüllt in bunte Herbstfarben. Stahlblauer Himmel, rote, gelbe und braune Bäume, dunkelgrünes Wasser. Wir ankern irgendwo dazwischen. Kaum vorstellbar, dass der Kentucky Lake mit seinen Buchten voller Ankerplätzen eine künstliche Angelegenheit ist. Aufgestaut an der letzten Schleuse hat der Tennessee River sich hier gewollt aus seinem angestammten Flussbett erhoben und immer wieder verrät der Revierführer die Namen von aufgegebenen Dörfern &#8220;über&#8221; die wir gerade hinwegfahren. Wäre das Wasser nicht so trübe, wäre der See sicher ein Tauchereldorado. ****</p>
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		<title>Land between Lakes</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 00:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[36 31.159N 088 01.096W Land between Lakes, Kentucky Lake &#8211; Hehe&#8230; Kleines Boot lohnt! Und warum? Zum Beispiel, weil man seinen Mast ohne Kran einfach zwischen zwei anderen Segelbooten stellen kann. Damit hatte ich schon auf dem Mississippi zumindest nicht mehr dieses nervende Gestell an Deck. Und heute hatte auch der Yanmar Urlaub, während ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>36 31.159N 088 01.096W Land between Lakes, Kentucky Lake &#8211; Hehe&#8230; Kleines Boot lohnt! Und warum? Zum Beispiel, weil man seinen Mast ohne Kran einfach zwischen zwei anderen Segelbooten stellen kann. Damit hatte ich schon auf dem Mississippi zumindest nicht mehr dieses nervende Gestell an Deck. Und heute hatte auch der Yanmar Urlaub, während ich ganz gemütlich vom Parasailor lautlos den Kentuky Lake heruntergezogen wurde. Gab einige neidische Blick von den &#8220;Großen&#8221;, die ihren Mast noch lange liegen lassen müssen, um unter den kommenden Brücken hindurch zu passen. ****</p>
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		<title>Kentucky Lake</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 02:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[36 58.130N 088 16.772W Kentucky Lake &#8211; Wer haette geahnt, dass man mit einem Segelboot von Deutschland nach Kentucky fahren kann? Einziger Minuspunkt dieses Abends: Kein Huehnchen weit und breit. Aber dafuer gibt es dem Nieselwetter angemessen Hamburger Labskaus mit Spiegelei und Gurke zum Abendessen. Wir haben knapp die Haelfte der Strecke zum Golf hinter [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>36 58.130N 088 16.772W Kentucky Lake &#8211; Wer haette geahnt, dass man mit einem Segelboot von Deutschland nach Kentucky fahren kann? Einziger Minuspunkt dieses Abends: Kein Huehnchen weit und breit. Aber dafuer gibt es dem Nieselwetter angemessen Hamburger Labskaus mit Spiegelei und Gurke zum Abendessen. Wir haben knapp die Haelfte der Strecke zum Golf hinter uns. In das Bedauern, bisher nirgends an Land gehen zu können, mixt sich um so mehr die Spannung auf die kommenden Wochen. Nach Missourie kommt jetzt Kentucky und dann Tennesee. Das ist Mitten in den USA. Und es gibt wieder Plätze zum Anhalten, zum Erkunden, zum Erleben. Die Ankunft hier haben wir, die Segelyacht Whish aus Michigan und Truant aus Kanada, nach knap 250 Meilen ohne Landgang heute ordentlich gefeiert. Wir alle werden jetzt einige Tage auf dem See ausspannen, bevor es weiter nach Süden geht. &#8211; Jetzt noch ein WLAN und ich bin zufrieden. ****</p>
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		<title>Ohio River</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 00:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[37 03.932N 088 34.245W Tennesee River &#8211; Gemütlich durch Amerika hatte ich mir anders vorgestellt. Wir jagen von ankerplatz zu Ankerplatz. Die vierte Nacht in folge ohne Zugang zum Land. Obwohl Paduca sogar ein kostenloses Dock anbietet. Das liegt heute wenig einladend in Luv einer steifen Briese aus wind gegen Strom und zum Schwell der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>37 03.932N 088 34.245W Tennesee River &#8211; Gemütlich durch Amerika hatte ich mir anders vorgestellt. Wir jagen von ankerplatz zu Ankerplatz. Die vierte Nacht in folge ohne Zugang zum Land. Obwohl Paduca sogar ein kostenloses Dock anbietet. Das liegt heute wenig einladend in Luv einer steifen Briese aus wind gegen Strom und zum Schwell der Schuber gesellt sich eine ungemütliche Welle. also wieder ein bisschen weiter als geplant hinter einer Insel in Deckung.  Cuba Towhead heißt die und wenn es morgen weiterhin regnet, dann bleibe ich noch einen weiteren Tag hier. Alte Indianerweise: Wer zu schnell reitet, muss seiner Seele Zeit lassen, hinterher zu kommen&#8230; ****</p>
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		<title>Ohio River</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 00:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[37 03.932N 088 34.245W Tennesee River &#8211; Gemütlich durch Amerika hatte ich mir anders vorgestellt. Wir jagen von ankerplatz zu Ankerplatz. Die vierte Nacht in folge ohne Zugang zum Land. Obwohl Paduca sogar ein kostenloses Dock anbietet. Das liegt heute wenig einladend in Luv einer steifen Briese aus wind gegen Strom und zum Schwell der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>37 03.932N 088 34.245W Tennesee River &#8211; Gemütlich durch Amerika hatte ich mir anders vorgestellt. Wir jagen von ankerplatz zu Ankerplatz. Die vierte Nacht in folge ohne Zugang zum Land. Obwohl Paduca sogar ein kostenloses Dock anbietet. Das liegt heute wenig einladend in Luv einer steifen Briese aus wind gegen Strom und zum Schwell der Schuber gesellt sich eine ungemütliche Welle. also wieder ein bisschen weiter als geplant hinter einer Insel in Deckung.  Cuba Towhead heißt die und wenn es morgen weiterhin regnet, dann bleibe ich noch einen weiteren Tag hier. Alte Indianerweise: Wer zu schnell reitet, muss seiner Seele Zeit lassen, hinterher zu kommen&#8230; ****</p>
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		<title>Mile 42</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Sep 2012 03:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[37 11.674N 089 27.437W Mile 42, Mississippi. &#8211; Ankern hinter irgendeinem namenlosen Stack im Mississipi. Kurs Sued auf dem Mississippi fliegt die Landschaft mit acht bis zehn Knoten vorbei. Zu schnell, um langsam einsetzenden Herbstfarben zu genießen oder den Wechsel von steilen Sandsteinklippen zu flachen Ebenen auch nur zu bemerken. Alle hundert Kilometer eine Brücke, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>37 11.674N 089 27.437W Mile 42, Mississippi. &#8211; Ankern hinter irgendeinem namenlosen Stack im Mississipi. Kurs Sued auf dem Mississippi fliegt die Landschaft mit acht bis zehn Knoten vorbei. Zu schnell, um langsam einsetzenden Herbstfarben zu genießen oder den Wechsel von steilen Sandsteinklippen zu flachen Ebenen auch nur zu bemerken. Alle hundert Kilometer eine Brücke, keine Straßen am Ufer, selten eine Siedlung. Spannend, und langweilig zugleich. Allein kann man sich hier schnell verloren fuehlen. Wir sind zu Dritt unterwegs: ein Deutscher, ein Kanadier, ein Amerikaner. Zusammengewürfelt in Hoppies Marina, Gefährten für eine Weile. Ich habe meinen Mast stehen, der von Whisper liegt an Deck, Truant hat seien einer Spedition anvertraut. An der Spitze der Gruppe wechseln wir uns täglich ab. Flussfahrt ist überraschend harte Arbeit: Funken, steuern, Karten checken, Namen von Kurven und Leuchtfeuern merken mit denen die &#8220;Tows&#8221; ihre Standorte beschreiben und immer in der Erwartung sein, dass hinter einer Sandbank auf einmal die Nase eines Schubverbands hervorkommt. Der größte bisher hatte 40 Schuten &#8211; ca. 60m breit, etwa einen Kilometer lang. Da bleibt wenig Raum für entgegenkommende Sportboote. Ihnen in den engen Kurven des Mississippi zu begegnen ist sogar Lebensgefährlich. Tausende PS saugen vor ihnen das Wasser an und türmen es dahinter über einen Meter hoch auf. Damit sie hier nicht auf Grund laufen, halten unendlich viele Dämme und Stacks das Fahrwasser tief und schmal. Im aktuellen Niedrigwasser sind wir alle drei ebenfalls auf dieses Fahrwasser angewiesen. Neun Fuß garantiert das Coprs of Engeneers. Sechs brauche ich. Da bleiben 60 Zentimeter Wasser unterm Kiel, der mit 10 Knoten auf dem GPS über den oft felsigen Grund fegt. Morgen ist das alles schon vorbei. Dann erreichen wir Meile Null. Der &#8220;Upper Mississippi&#8221; wird dann zum &#8220;Lower Mississippi&#8221; und setzt seine Reise Richtung Süden ohne uns fort. Wir biegen links ab, pardon, nach laufen nach backbord, pardon, &#8220;on the one whistle&#8221;, wie man hier sagt. Für die kommenden Tage geht es dann deutlich langsamer, gegen ein bis zwei Knoten Strom ein Stück den Ohio hinauf. ****</p>
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		<title>Mile 102</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Sep 2012 05:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[37 50.609N 089 43.859W Mile 102, Mississippi. &#8211; Ein ganz anderer Fluss. Breiter, mehr Berufsverkehr. Nur selten sind Häuser zu sehen, Handy gibt es nicht. Irgendwie sind wir mitten im Nichts und die Reise hat etwas vom &#8220;Herrn der Ringe&#8221;: Eine gefolgschaft, die gestern in der Marina zusammengewürfelt wurde und jetzt gemeinsam fortbesteht. Laut Revierführer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>37 50.609N 089 43.859W Mile 102, Mississippi. &#8211; Ein ganz anderer Fluss. Breiter, mehr Berufsverkehr. Nur selten sind Häuser zu sehen, Handy gibt es nicht. Irgendwie sind wir mitten im Nichts und die Reise hat etwas vom &#8220;Herrn der Ringe&#8221;: Eine gefolgschaft, die gestern in der Marina zusammengewürfelt wurde und jetzt gemeinsam fortbesteht. Laut Revierführer war das die letzte Marina für die nächsten 266 Meilen. ****</p>
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		<title>Neues im Segelradio: Einfach mal losfahren</title>
		<link>http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/26/neues-im-segelradio-einfach-mal-losfahren</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 18:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hinnerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Segelradio]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Katie und Jesse berichten an Bord von Paulinchen im ersten englischen Segelradio von ihren Erwartungen und ersten Erlebnissen an das Langfahrtleben. Das begann vor zwei Wochen in Michigan und nächstes Ziel ist: "the ocean"]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2842" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://www.segelradio.de/?p=207"><img class=" wp-image-2842 " title="Katie (l) und Jessie im Harbour Point Yacht Club" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20000101-000217--300x223.jpg" alt="Katie (l) und Jessie klar zum Auslaufen im Harbor Point Yacht Club " width="180" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Langfahrtcrew seit zuwei Wochen: Katie (l) und Jessie auf dem Weg &#8220;zum Ozean&#8221;</p></div>
<p>An einem Ankerplatz bei Havana in Illinois River traf ich auf Katie und Jessie. Die beiden 23-jährigen Amerikanerinnen haben vor zwei Wochen Hund und Katze an Bord ihrer 27 Fuß Louise gebracht und sind seit dem unterwegs Richtung Golfküste. Am Mississippi hatten wir Gelegenheit, mit einem Kaffee im Cockpit über die Erwartungen und Erlebnisse der ersten Tage Langfahrtseglen zu sprechen. – Das Segelradio Nummer 4 ist ein bisschen kürzer, ein bisschen improvisierter, und vor allem ein bisschen englischer als die bisherigen Sendungen und wenn ich mich so höre, wird es Zeit, mal wieder einige Wochen in Cornwall zu verbringen, um meinen Akzent zu retten.  <a title="Segelradio No.4 - Katie and Jessie on a boat " href="http://www.segelradio.de/?p=207" target="_blank">Die Aufzeichnung des Gesprächs ist nebenan im Segelradio zu hören.</a></p>
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		<title>Donner und Blitz</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 04:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hinnerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Chance of Thunderstorms over night&#8221; hatten die gestern abend angesagt. Inzwischen donnert und blitzt es ohne Pause seit 24 Stunden. Vier Tornado-Touchdowns in der Nachbarschaft, Windspitzen 60 m/h, fünf Zentimeter Hagelkörner&#8230; Ist schon Herbst?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Chance of Thunderstorms over night&#8221; hatten die gestern abend angesagt. Inzwischen donnert und blitzt es ohne Pause seit 24 Stunden. Vier Tornado-Touchdowns in der Nachbarschaft, Windspitzen 60 m/h, fünf Zentimeter Hagelkörner&#8230; Ist schon Herbst?</p>
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		<title>Harbor Point Yacht Club, Missouri</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 07:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[38 53.681N 090 12.959W Harbor Point Yacht Club, Mississippi. &#8211; Huch. da fehlt ja noch ein Segelboot auf der Karte. Bin schon einige Tage hier und morgen gibt es noch einen Vortrag hier im Clubhaus :-) &#8230; ****]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>38 53.681N 090 12.959W Harbor Point Yacht Club, Mississippi. &#8211; Huch. da fehlt ja noch ein Segelboot auf der Karte. Bin schon einige Tage hier und morgen gibt es noch einen Vortrag hier im Clubhaus :-) &#8230; ****</p>
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		<item>
		<title>Am Mississippi</title>
		<link>http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/24/am-mississippi</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2012 04:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hinnerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Flussfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Illinois River]]></category>
		<category><![CDATA[Mississippi]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten Meilen Illinois River. Paulinchen motort durch einen Dschungel mitten in den USA]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2824" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120919-180250-.jpg" rel="lightbox[2816]"><img class="size-medium wp-image-2824" title="Flussufer" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120919-180250--300x200.jpg" alt="Undurchdringlicher Dschungel am Ufer des Illinois Rivers" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Undurchdringlicher Dschungel am Ufer des Illinois Rivers</p></div>
<p>Die Landschaft änderte sich in den vergangenen Tagen täglich. Schleusen wurden selten, Berge rückten immer ferner vom Ufer und kamen nur langsam wieder dichter, bis die hohen Klippen an der Mündung in den Missisippi vor dem Bug lagen. Der Mittlere Westen wird im letzten Drittel des Illinois River wenig spektakulär. Man hat alles gesehen. Die Brücken, die Häuser, die Wohnwagen.</p>
<p>Über weite Strecken jedoch hört die Welt einfach direkt hinter dem Ufer auf. Selbst vom Kajütdach aus ist das Land dahinter kaum sehen. Und wenn es doch geht, ziehen sich Mais und Getreidefelder bis zum Horizont. Nur hin und wieder verrät die Staubwolke eines Mähdreschers leben an Land.</p>
<p>Wo Büsche und Bäume Amerika auf einen hundert Meter breiten Wasserstreifen reduzieren, entsteht der Eindruck durch einen Urwald zu reisen. Hightechland USA im Sommer 2012: Über Stunden leuchtet hier „No Service“ im Handydisplay, um für Sekunden von einem schwachen Signal abgelöst zu werden.<span id="more-2816"></span></p>
<div id="attachment_2831" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120917-154752-.jpg" rel="lightbox[2816]"><img class="size-medium wp-image-2831" title="Katie und Jessie an Bord von Louise" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120917-154752--300x168.jpg" alt="Katie und Jessie an Bord von Louise auf dem Illinois River" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Nach Süden, den Pelikanen hinterher</p></div>
<p>Die, die hier unterwegs sind, rückten einwenig enger zusammen. Die letzten Tage war es eine Gruppe aus neun Booten, mal einer mehr, mal einer weniger. Die Motorboote preschen täglich voraus, um dann für Stunden an den Schleusen auf die langsamen Segelboote zu warten. Seit Havana ist Paulinchen nicht mehr die Letzte im Treck. Louise, mit ihren 27 Fuß, ist noch einen Tick langsamer. Katie und Jessie haben mich mit ihren 23 Jahren auch als Jüngsten der Gruppe abgelöst. Vor zwei Wochen sind beide in Michigan zum Great Loop gestartet. Boot kaufen, losfahren, Fehler machen, daraus lernen.</p>
<p>Eine Gelegenheit, zurückzuschauen: Wie waren eigentlich die eigenen Erwartungen beim Start und wie waren die Pläne? – Recht ähnlich: „Wenn wir es bis an den Golf schaffen, dann schauen wir wie es weiter geht.“ Vielleicht Karibik, vielleicht Südamerika, Europa könnte sein, oder einfach wieder nach Hause. Spontanität, die man nach mehr als 15.000 Meilen auf einer zumindest grob durchdachten Route manchmal wieder vorgeführt bekommen muss und die an die eigenen Anfänge aus 2005 mit sechs Metern „Sumpfkuh“ im Göta-Kanal erinnern.</p>
<div id="attachment_2825" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120919-124347-.jpg" rel="lightbox[2816]"><img class="size-medium wp-image-2825" title="Herbstmorgen Illinois River" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120919-124347--300x200.jpg" alt="Nebelschwaden über dem Illinois River bei Sonnenaufgang" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Dichter Nebel verzögert den Start hin und wieder. Sonst gilt: Starten kurz nach Sonnenaufgang und ankern in der Dämmerung. Dazwischen liegen 30 bis 50 Meilen Fluss.</p></div>
<p>Die Stopps hier werden eh nicht von eigenen Ansprüchen, sondern durch den Fluss diktiert. Meist starten und enden alle Boote an denselben raren Orten, die mehr als sechs Fuß Wassertiefe außerhalb des Fahrwassers bieten. Zwischen 30 und 50 Meilen schaffen wir so täglich. Die Segelboote ankern etwas dichter an den Bojen, die Motorboote im flachen Uferbereich oder gehen in die immer seltener gewordenen Marinas.</p>
<p>Paulinchen und Binnen, das sind zwei Dinge, die noch immer nicht recht zusammenpassen. Sie wehrt sich vehement gegen den Törn durchs Süßwasser und der Fluss wischt uns auch immer wieder Eins aus: verschluckt erst ein Paddel vom Dingi, dann gleich einen ganzen Außenborder. Nach den ersten Tagen mit Problemen in der Spritleitung, nun plötzlich keine Schraubenwirkung mehr im Rückwärtsgang. Kurz danach auch nicht mehr in Vorausfahrt. Ich finde alle vier Bolzen der Schaftkupplung unter dem Getriebe und der Propellerschaft hängt etwa fünf Zentimeter dahinter in der Luft.</p>
<p>Der Schaden ist schnell repariert. Für den Klaubautermann heist dass auf die nächste Gelegenheit warten. Die bietet sich, wenn man als Einhandskipper mal unter Deck muss. Denn dann muss man eben mal unter Deck und bekommt nicht mit, dass das Boot unter Autopilot 45 Grad aus dem Kurs läuft. Vermutlich über einem Starkstromkabel am Grund. Beim nächsten Blick aus dem Fenster jedenfalls sind die Blätter des Dschungels zum Greifen nah gekommen, dann bohrt sich der Kiel auch schon tief in den weichen Schlamm.</p>
<div id="attachment_2832" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120918-163216-1.jpg" rel="lightbox[2816]"><img class="size-medium wp-image-2832" title="Betty L" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120918-163216-1-300x200.jpg" alt="Motoryacht Betty L auf dem Illinois River beim Great Loop" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Helfer in der Not. <em>Betty L</em> zieht <em>Paulinchen</em> in Minuten aus dem Schlamm</p></div>
<p>„Be there in a minute“, Betty L ist etwa eine Meile weiter den Fluss hinunter, als ich sie per Funk um Hilfe bitte. Ihr blauer Rumpf ist einem typischen Krabbenfischer der Neu-Englandküste nachempfunden. Mehr Arbeitsboot als Yacht. „Rugged“, wie man hier sagt. Die weiten stählernen Ausleger, die das Rollen im Schwell über den Sandbänken vor Nantucket reduzieren, verraten zudem, dass auch Betty L eher auf dem Meer als in  Flüssen zuhause ist. Ihre 400 PS machen Paulinchen binnen Minuten wieder flott. &#8211; „Beers on me, next time in port“</p>
<p>Der wird auf dem Mississippi, Ohio River oder sogar noch später sein. Der Illinois River endete am nächsten Nachmittag an einer unbenannten Tonne vor dem Örtchen Grafton. Oben Rot, unten grün: gleichzeitig rechte Fahrwasserseite des Illinois Rivers und linke Fahrwasserseite vom Mississippi. &#8211; Fertig. 327 Meilen und der erste Fluss des Mittleren Westens liegen im Kielwasser.</p>
<div id="attachment_2822" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120919-201624-.jpg" rel="lightbox[2816]"><img class="size-large wp-image-2822" title="Illinois River Mündung zum Mississippi" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120919-201624--600x400.jpg" alt="Illinois River Mündung zum Mississippi" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Meile Null. – Unauffällig mischt sich der Illinois River bei Grafton in den Mississippi</p></div>
<p>&nbsp;</p>

<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/24/am-mississippi/20120919-124522' title='20120919-124522-'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120919-124522--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nebelschwaden über Wind Island am Illinois River" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/24/am-mississippi/20120919-180250' title='Flussufer'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120919-180250--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Undurchdringlicher Dschungel am Ufer des Illinois Rivers" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/24/am-mississippi/20120918-191448' title='Pfahlbauten'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120918-191448--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Im Uferbereich ds Illinois River sind alle Häuser auf Pfählen gebaut" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/24/am-mississippi/betty-l' title='Betty L'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120918-163216-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Motoryacht Betty L auf dem Illinois River beim Great Loop" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/24/am-mississippi/20120919-201624' title='Illinois River Mündung zum Mississippi'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120919-201624--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Illinois River Mündung zum Mississippi" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/24/am-mississippi/20120919-200717-2' title='Grafton Marin'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120919-200717-2--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Boote am Illinois River in der Marina Grafton an der Mündung in den Mississippi" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/24/am-mississippi/20120919-203034' title='Mississippi Cliffs'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120919-203034--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hohe Klippen über Grafton" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/24/am-mississippi/20120919-124347' title='Herbstmorgen Illinois River'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120919-124347--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nebelschwaden über dem Illinois River bei Sonnenaufgang" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/24/am-mississippi/katie-l-and-jessie-following-the-pelicans-south' title='Katie und Jessie an Bord von Louise'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120917-154752--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Katie und Jessie an Bord von Louise auf dem Illinois River" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/24/am-mississippi/20120918-192502' title='Illinois River'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120918-192502--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick über den Illinois River" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/24/am-mississippi/20120919-213750' title='Mississippi'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120919-213750--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick den Mississipi hinunter nach Alton" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/24/am-mississippi/20120912-141528' title='Adler'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120912-141528--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Adler gehören am Illinois River zum Alltag" /></a>

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		<title>Wing Island, IL</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 02:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[39 24.321N 090 36.965W Wing Island, Illinois River. &#8211; Noch 40 Meilen Illinois River, dann geht es in den Mississippi. Der mag mich vielleicht ein bisschen lieber. Zu guter Letzt beim Anlaufen des Ankerplatzes plötzlich keine Schraubenwirkung mehr im Rückwärtsgang, dann auch nicht mehr in Vorausfahrt. Erster Gedanke: Ok, Bodenbretter schwimmen noch nicht, also wohl [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>39 24.321N 090 36.965W Wing Island, Illinois River. &#8211; Noch 40 Meilen Illinois River, dann geht es in den Mississippi. Der mag mich vielleicht ein bisschen lieber. Zu guter Letzt beim Anlaufen des Ankerplatzes plötzlich keine Schraubenwirkung mehr im Rückwärtsgang, dann auch nicht mehr in Vorausfahrt. Erster Gedanke: Ok, Bodenbretter schwimmen noch nicht, also wohl nur die Schraube und nicht gleich den ganzen Schaft verloren. Fast lächerlich dagegen die Realität: Alle VIER Bolzen an der Kupplung sind weg und liegen unter dem Getriebe. Die Unterlegscheiben und Muttern ebenfalls. Losegewackelt. WTF! &#8211; Immerhin, von allen Dingen die diese Symptome an diesem Ort (nächster bekannter Kran 70km entfernt) haben könnten, die am einfachsten zu reparierende Möglichkeit: zwei 17er Schlüssel und etwas Locktite. Anschließend wird an Bord von Louise der letzte Tag auf dem Illinois River gefeiert. Wichtiger: Morgen abend wartet nahe St. Louis eine Dusche auf mich. Die erste Echte seit Holland in Michigan. Richtig, da war ich vor etwa vier Wochen&#8230; ****</p>
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		<title>Bar Island,IL</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 21:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[40 00.100N 090 29.32W Bear Island, Illinois River. &#8211; Bar Island liegt laut Revierführer &#8220;very isolated&#8221;. Wie immer, wenn das in einem Revierführer steht: Es ankern zur Zeit sieben Boote hier. Kennt man ja aus den schwedischen Schären&#8230; Neben mir liegt dazu passend die Friedeborg aus Aahus an der Südküste Schwedens. In diesem Sinne: Einen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>40 00.100N 090 29.32W Bear Island, Illinois River. &#8211; Bar Island liegt laut Revierführer &#8220;very isolated&#8221;. Wie immer, wenn das in einem Revierführer steht: Es ankern zur Zeit sieben Boote hier. Kennt man ja aus den schwedischen Schären&#8230; Neben mir liegt dazu passend die Friedeborg aus Aahus an der Südküste Schwedens. In diesem Sinne: Einen herzlichen Gruß an all die, die gerade auf der Ostsee unterwegs sind. ****</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Klar Kimming</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 15:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Klar Kimming &#8211; Anker auf für die nächsten 40 Meilen Richtung Süden. Daumen drücken, &#8220;Thunderstorms likely in the afternoon&#8221;</p>
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		<title>Havana,IL</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2012 22:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[40 18.878N 090 03.85W Havana, Illinois River. &#8211; Wow. Der Fluss hat sich geändert. Statt schlängeln geht es hier in langsamen Bögen und die Schleusenzahl ist von drei am Tag auf eine alle zwei Tage gesunken. Ich schätze, das die Googlemap um mich ein Mosaik aus tausend Ackerflächen zeigt. Vom Fluss aus ist davon nur [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>40 18.878N 090 03.85W Havana, Illinois River. &#8211; Wow. Der Fluss hat sich geändert. Statt schlängeln geht es hier in langsamen Bögen und die Schleusenzahl ist von drei am Tag auf eine alle zwei Tage gesunken. Ich schätze, das die Googlemap um mich ein Mosaik aus tausend Ackerflächen zeigt. Vom Fluss aus ist davon nur hin und wieder etwas zu sehen. Die Ufer sind meist von einem schmalen Streifen Wald gesäumt. Einzige Sorgen: Langsam wird der Diesel knapp und die Verlustliste ist auch signifikant gewachsen, aber dazu später mehr&#8230; ****</p>
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		<title>Peoria,IL</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 16:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[40 41.183N 089 35.216W Peoria, Illinois River. &#8211; Gestern schon hier angekommen, aber keinen Kontakt für den Report bekommen. Abfahrt war schon bei Sonnenaufgang. Ich mag das, durch Frühnebel überm Fluss zu fahren, wenn das Ufer mit aufsteigender Sonne langsam immer grüner wird. So langsam gewöhne ich mich auch daran dem Fahrwasser zu vertrauen. Auch, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>40 41.183N 089 35.216W Peoria, Illinois River. &#8211; Gestern schon hier angekommen, aber keinen Kontakt für den Report bekommen. Abfahrt war schon bei Sonnenaufgang. Ich mag das, durch Frühnebel überm Fluss zu fahren, wenn das Ufer mit aufsteigender Sonne langsam immer grüner wird. So langsam gewöhne ich mich auch daran dem Fahrwasser zu vertrauen. Auch, wenn stellenweise nur 50 Zentimeter Wasser unterm Kiel sind. Die Konzentration auf die Bojen macht das Binnenschiffern anstrengender als eine Atlantiküberquerung. Angekommen bin ich hier schon gestern Nachmittag. Könnte vielleicht sogar an dem Anleger festmachen und an Land gehen. Soll tief genug sein. Aber Peroias &#8220;Free Dock&#8221; hat seit diesem Jahr einen Parkautomaten: Einen Dollar pro Stunde. Da kann ich auch gleich davor ankern und mein Dingi mal kurz an Land bringen. Aber vorher muss ich noch ein bisschen reparieren: Im Außenborder ist mal wieder die Feder vom Starter herausgesprungen. Doppelt blöde, weil ich zudem ein Paddel verloren habe. Werde das heute nachmittag versuchen wieder zu reparieren, da soll es eh regnen. ****</p>
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		<title>Hennepin,IL</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 19:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[41 15.269N 089 20.883W Hennepin, Illinois River. &#8211; Das Niedrigwasser macht die Reise langsam! Im Fahrwasser ist es zwar tief genug, aber schon um 14 Uhr beginnt die Suche nach einem Platz zum Uebernachten, damit noch genuegend Alternativen bis zum Abend bleiben. Hennepin hat funktioniert: Laut Echolot schwebt der Kiel zehn Zentimeter überm Schlick. Inzwischen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>41 15.269N 089 20.883W Hennepin, Illinois River. &#8211; Das Niedrigwasser macht die Reise langsam! Im Fahrwasser ist es zwar tief genug, aber schon um 14 Uhr beginnt die Suche nach einem Platz zum Uebernachten, damit noch genuegend Alternativen bis zum Abend bleiben. Hennepin hat funktioniert: Laut Echolot schwebt der Kiel zehn Zentimeter überm Schlick. Inzwischen bin ich im tiefsten Farmland. Nicht nur das Wasser, auch die Landschaft ist recht flach. Bilder kommen, sowie es wieder ein WLAN gibt. ****</p>
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		<title>Herbstvorboten</title>
		<link>http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2012 17:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hinnerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Illinois]]></category>
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		<description><![CDATA[Es geht nach Süden. Unter schweren Wolken starten wir mit einer kleinen Gruppe von Booten in den Mittleren Westen der USA. Aber Paulinchens tiefgang wird zu einem Problem.  ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2797" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-205619-.jpg" rel="lightbox[2783]"><img class="size-medium wp-image-2797" title="Schleusenzufahrt" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-205619--300x225.jpg" alt="Unter schweren Wolken und Regen erreicht Paulinchen die letzte Schleuse vor Ottawa" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Unter schweren Wolken und Regen erreicht Paulinchen die letzte Schleuse vor Ottawa</p></div>
<p>Abwechselnd in T-Shirt und Badehose, dann in Ölzeug mit Fleecejacke und Thermoskanne Tee im Cockpit. Über den Illinois River zieht eine herbstliche Kaltfont und innerhalb von Minuten schwanken die Temperaturen zwischen 25 und 15 Grad Celsius.  Das passt zum Plan für diesen Herbst: Wenn es kalt wird soll es weiter nach Süden gehen. Das machen hier im Moment alle so. Ich bin mitten drin im Pulk der „Snowbirds“, den Crews, die von den großen Seen aus vor dem Winter in Richtung Golfküste fliehen.</p>
<p>Zu fünft verlassen wir Joliet kurz nach Sonnenaufgang und etwas unausgeschlafen. Voraus blitzt es aus schweren Wolken über dem Fluss. Paulinchen hat als einziges Segelboot in der Gruppe kein Dach überm Cockpit. Und als kleinstes Schiff fällt sie schnell ans Ende des Trecks zurück. Mark und Fred bleiben in der Nähe. Die beiden Einhandmotorbootfahrer „loopen“ hier seit einigen Jahren auf den Flüssen hin und her. Im Winter nach Süden, im Sommer nach Norden. –  Lebensinhalt kann in einen Satz passen.</p>
<p>Paulinchen hatte in den letzten Tagen mal wieder etwas ärger mit dem Motor. Es dauerte fast eine halbe Woche herauszufinden, warum der immer wieder plötzlich Drehzahl verlor oder sogar einfach stehen blieb. Fred hatte die passende Idee: Per Handpumpe drückten wie kräftig Diesel in die Spritleitung, dann warten, wieder drücken, warten&#8230; Tatsächlich zeigt sich nach einer Weile an einer Dichtung etwas Diesel. – Wo Sprit aus der Leitung kommt, kommt auch Luft hinein. Sammelt die sich zu einer Blase und erreicht die Einspritzpumpe, killt das den Motor. Langsam werde ich doch noch zum Maschinisten. Dabei ist mein Interesse an Motoren eigentlich eher minimal.<span id="more-2783"></span>Eine neue Kupferdichtung schließt das Leck und der Motor läuft seit dem ohne Probleme. Trotzdem, bleiben Fred und Mark bei mir. Nach dem Filterwechsel und dem Defekt jetzt, ist das vertrauen in die Maschine etwas gesunken. Und die Maschine ist angesichts der riesigen Schubverbände hier unverzichtbar. Neun Schuten vor einem Schlepper sind keine Seltenheit. „Zur Not können wir Dich wenigstens auf eine Sandbank schubsen“, lacht Fred.</p>
<div id="attachment_2791" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-164751-.jpg" rel="lightbox[2783]"><img class="size-medium wp-image-2791" title="Schleusen" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-164751--300x225.jpg" alt="Warten vor Dresden Lock" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Dresden Lock könnte tatsächlich auch an der Elbe liegen</p></div>
<p>Die, die vorauspreschen, treffen wir ohnehin immer wieder. Wo wir eine Stunde vor den Schleusen warteten, drehten sie schon für zwei oder drei ihre Kreise. Irgendwie wirkt das unsinnig und übereilt. Wenn die Schleusenwärter uns mehr als eine Stunde prophezeien, lassen wir einfach unsere Anker neben den Fahrwassertonnen fallen. Drängeln passt nicht zum Reisen auf diesen Flüssen und wer allein an Bord ist, hat besseres zu tun, als Kreise zu fahren. „Maybe we have to stay for a night, maybe for an hour. What does it matter?“, kommentiert Mark.</p>
<p>Unser nächstes Ziel ist Ottawa. Das liegt gute 50 Flussmeilen weiter. Mehr ist hier kaum an einem Tag zu schaffen, obwohl die Distanzen geringer sind, als auf offener See: Zum einen werden sie in US-Landmeilen gemessen und die ist nur 1,6 Kilometer und nicht 1,8 Kilometer lang. Außerdem schiebt der Fluss mit rund einem halben Knoten von hinten. Unser Konvoi kommt so auf 6,3 Knoten Reisegeschwindigkeit über Grund. Das Etmal könnte ich eventuell noch etwas verbessern. Ich schleppe mein Dingi und überlege, beim nächsten Stopp die Luft herauszulassen und es an Deck zu stauen.</p>
<p><em>Andererseits machen die Schleusen exakte Planung eh schwer. Anderthalb Stunden Wartezeit pro Schleuse erweisen sich als gutes Mittelmaß und geben zumindest einen Richtwert bei der Kalkulation kommender Tagesetappen.</em></p>
<div id="attachment_2795" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-195539-.jpg" rel="lightbox[2783]"><img class="size-medium wp-image-2795" title="Kühe" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-195539--300x200.jpg" alt="Kühe am Ufer finden statt Abkühlung heute eher angenehm warmes Wasser im Fluss" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Kühe am Ufer finden statt Abkühlung heute angenehm warmes Wasser im Fluss</p></div>
<p>Der Industriekanal ist seit Joliet endgültig zu Ende. Die Landschaft, durch die sich der Fluss schlängelt, ist seit dem beinahe unspektakulär. Das liegt nicht zuletzt daran, dass man kaum zwischen den dicht bewaldeten Ufern hindurch sehen kann. Wo das geht, sieht man meist kleine Dörfer, Wiesen und Kühe. Wo sie können, stehen sie oft im rund zwanzig Grad warmen Wasser, wenn wieder eine kalte Schauerböe über die Ufer weht. Aber meist Wiesen enden heute nicht mehr am Wasser und die Landwirte haben die Uferstreifen zu Plätzen für Dauercamper umfunktioniert.</p>
<p>Bauen darf man so dicht am Ufer nicht, aber die Infrastruktur für ein Wohnmobil mit festem Strom und Wasseranschluss ist kein Problem. Kommt eine Flut, wird das „Heim“ einfach einige Tage in höhergelegenen Gegenden geparkt.</p>
<p>Wir erreichen Ottawa eine Stunde vor Sonnenuntergang. Dass es Probleme geben wird, hatte ich schon vor dem Abbiegen aus der Fahrrinne geahnt: Die Stege sind im Handbuch „Skipper Bob“ mit sieben Fuß Wassertiefe beschrieben. Am letzten Brückenpegel aber war die Durchfahrtshöhe fast drei Fuß höher als angegeben. Simple Mathematik: Was oben hinzugekommen ist, muss unten fehlen. Und tatsächlich steckt Paulinchen 50 Meter vor den Stegen im Schlick fest. Nach etlichen Anläufen kommen Fred und Mark mit ihrem Dingi und suchen mit Bootshaken vergeblich nach einem Weg für mich zu den Stegen. „So what“, denke ich und lasse in etwas tieferem Wasser den Anker fallen. Das Dingi werde ich wohl doch den Rest der Strecke hinter mir herschleppen.</p>
<div id="attachment_2784" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120909-142731-.jpg" rel="lightbox[2783]"><img class="size-large wp-image-2784" title="Ankern in Ottawa,IL" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120909-142731--600x400.jpg" alt="Paulinchens Ankerplatz am Illinois River vor Ottawa" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Abseits der Stege im tiefen Wasser: Dichter kann Paulinchen in Ottawa nicht ans Ufer kommen</p></div>

<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/20120909-142731' title='Ankern in Ottawa,IL'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120909-142731--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Paulinchens Ankerplatz am Illinois River vor Ottawa" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/dcim100gopro-2' title='Joliet Waterfront'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120905-230340--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Klappbrücken in Joliet sind seit 1932 in Betrieb. Jedes öffnen wird begleitet von lautem Knarren und Ächtzen der alten Mechanik" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/20120906-160731' title='Miss Allie'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120906-160731--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Frachter auf den Flüssen in den USA verraten es: Quer durch Amerika an die Südküste. Dieser Schlepper kommt aus Houston, Texas" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/20120907-170350' title='Päckchenschleusen'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-170350--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nordic Tug NORTHSTAR, Monk 36 IBIS, und Schlepper Goliath. In der Schleuse sind alle gleich" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/20120907-173124' title='Nordic Tug NORTHSTAR'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-173124--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die NORThSTAR auf dem Illinois River" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/20120906-182843' title='Joliet Riverfront'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120906-182843--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kostenlose Liegestelle in Joliet" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/20120906-211731' title='Barges'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120906-211731--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Im 3x6 Pächchen schieben die Frachter die Schuten über die Flüsse" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/20120907-164751' title='Schleusen'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-164751--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Warten vor Dresden Lock" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/20120907-174320' title='Flusspassage'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-174320--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Illinois River" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/20120907-194715' title='Wohnwagensiedlung am Flussufer'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-194715--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Wohnwagensiedlung am Flussufer. Wohnmobile als Sommerwohnsitz am Illinois River" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/20120907-195539' title='Kühe'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-195539--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kühe am Ufer finden statt Abkühlung heute eher angenehm warmes Wasser im Fluss" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/20120907-201809' title='heiße Quellen?'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-201809--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gibt es heiße Quellen am Ufer?" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/20120907-205619' title='Schleusenzufahrt'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-205619--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Unter schweren Wolken und Regen erreicht Paulinchen die letzte Schleuse vor Ottawa" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/09/herbstvorboten/20120907-205609' title='Sommerflussfahrt'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120907-205609--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sommerflussfahrt in Ölzeug" /></a>

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		<title>Ottawa,IL</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Sep 2012 00:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[41 20.610N 088 50.424W Ottawa, Illinois River. &#8211; Ich sitze fest, komme heute nicht einmal mehr in die Nähe der Stege. Mit Hilfe von Fred und MArk Paulinchen erst mal in Ankern eingesponnen, damit ich schlafen kann. Immerhin, es hat heute geregnet, aber ich frage mich ernsthaft, ob ich hier gerade einen riesen Fehler mache: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>41 20.610N 088 50.424W Ottawa, Illinois River. &#8211; Ich sitze fest, komme heute nicht einmal mehr in die Nähe der Stege. Mit Hilfe von Fred und MArk Paulinchen erst mal in Ankern eingesponnen, damit ich schlafen kann. Immerhin, es hat heute geregnet, aber ich frage mich ernsthaft, ob ich hier gerade einen riesen Fehler mache: Wenn es jetzt schon nicht mehr weiter geht, wie soll es dann erst auf dem Rest der Strecke werden. Guter Rat ist grade recht teuer&#8230; ****</p>
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		<title>Filtersache</title>
		<link>http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/07/filtersache</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2012 04:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hinnerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik, Ausrüstung, Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[CAV Filter]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Diesel]]></category>
		<category><![CDATA[Dieselfilter]]></category>
		<category><![CDATA[Motor]]></category>
		<category><![CDATA[Motorwartung]]></category>
		<category><![CDATA[Racor Filter]]></category>
		<category><![CDATA[Sprit]]></category>

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		<description><![CDATA[Paulinchens Klabautermann schlägt wieder zu: Statt den Dieselfilter zu wechseln, muss auf einmal eine komplett neue Filteranlage eingebaut werden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2780" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120901-154348-.jpg" rel="lightbox[2777]"><img class="size-medium wp-image-2780" title="CAV Filter kaputt" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120901-154348--300x225.jpg" alt="CAV-Diselfilter mit geplatzter Scheibe" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Vermutlich hatte sich der Filter in der Nut verkantet und beim Festschrauben dann punktuell an einer schwachen Stelle auf das Glas gedrückt</p></div>
<p>Eigentlich sollte die Sache ja schnell gehen. Tanken und noch den Dieselfilter wechseln. Sowas mache ich in aller Regel immer lieber, wenn ich irgendwo an einem Tanksteg liege, als irgendwo vor Anker. Sollte doch mal was schief gehen, sitzt man sonst leicht in der Patsche, kommt nicht von Bord und das Boot nirgendwo hin.</p>
<p>Ein halbes Jahr sollte in zivilisierten Gegenden mit guter Spritqualität ja eigentlich kein Alter für einen Dieselfilter sein, aber Paulinchen war seit Mai recht viel durch die windarmen Greta Lakes motort und nun lagen noch einmal über tausend Meilen Fluss vor uns. Zudem hatte ich in den letzten Tagen etwas den Eindruck bekommen, dass „Vollgas“ früher irgendwie mehr Dampf hatte. In Zahlen maß sich das so: Richtig offen, ging die Drehzahl unter Last auf knapp unter 3000 Umdrehungen und stieg dann nach einer Weile langsam noch mal etwas an. Das sind nur knapp über 80 Prozent der maximal erlaubten Drehzahl laut Handbuch. Filterwechsel ist bei so einem Symptom immer das erste Mittel der Wahl.<span id="more-2777"></span></p>
<p>Ein recht verbreitetes, weil preiswertes, Filtersystem sind CAV-Filter. Meiner ist zudem ein bisschen antik, mit großem Wasserabscheider, noch aus echtem Glas, wo heute meist Kunstsoff eingesetzt wird. Die Kehrseite dieser Filter: Zumindest auf dieser Hälfte des Globus scheint sich der „Marine Supply“ etwas schwer mit dem Beschaffen passender Filterkartuschen zu tun. Mich stört das nicht, denn wer das weis, geht ohnehin für diese Dinge lieber gegenüber in eine Autowerkstatt. – Dort sind die Kartuschen kein Yachtzubehör und kosten meist etwa ein Viertel des Boots-Preises . Außerdem sind sie oft gleich am Lager.</p>
<p>Der Akt des Wechselns dauert normalerweise keine halbe Stunde. Ein Absperrhahn vor dem Motor verhindert, dass man anschließend den ganzen Motor entlüften muss und einzig das Ablassen des Diesels aus dem Filtergehäuse ist zuweilen mit einigen Tropfen in Richtung Motorbilge verbunden. Und das auch nur, weil es im Motorraum von Paulinchen eben doch etwas unbequem eng ist. Und in der Bilge wartet schon das Katzenstreu.</p>
<p>Komplizierter als das Demontieren ist, wie oft, das Zusammenbauen. Dabei müssen der Filter mit einer Gummidichtung auf das Glas und beides auf die Bodenplatte gesetzt werden. Im engen Motorraum ist es dann ein kleiner Balanceakt, alles so unter den Filter zu schrauben, dass nichts verrutscht. Und ich bin verdammt froh, dass ich das noch nie auf hoher See in zwei Meter Wellen versuchen musste.</p>
<div id="attachment_2778" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120901-234925-.jpg" rel="lightbox[2777]"><img class="size-medium wp-image-2778" title="Dean" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120901-234925--300x200.jpg" alt="Dean, und Hinnerk vor Paulinchen." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Retter in der Not. Dean hatte ich auf einem Vortrag über meinen Törn im North Channel kennengelernt. Er hat kurzerhand seinen kompletten Sonnabend auf den Kopf gestellt und mit mir etliche &#8220;It&#8217;s just a few miles&#8221; Stunden im Auto kreuz und quer durch Chicago verbracht</p></div>
<p>Diese Angst ist nun vorbei. Denn irgendwie hat sich der Filter offenbar doch verschoben und beim anschließenden Festschrauben ist er in der Nut des Schauglases vermutlich verkantet. Nach zwei oder drei Drehungen der Halteschraube jedenfalls machte es „Knack“. – Glas gesprungen und der Tag eigentlich gelaufen.</p>
<p>Mein Klabautermann hat mal wieder, und zum perfekten Zeitpunkt eine Gelegenheit gefunden, Paulinchen aufs Trockene zu legen: Sonnabendmorgen acht Uhr am langen „Labor Day“ Wochenende. Dem einzigen Feiertag, der hier dem vierten Juli das Wasser reichen kann und an dem Nordamerika anders als beispielsweise Weihnachten, kontinentweit geschlossen ist.</p>
<p>Aber mit Hilfe von Dean (wieder ein Beweis dafür, dass sich das Little Current Cruisers Funk-Netz auch weit abseits des North Channel als hilfreich erweist), gelingt es dann tatsächlich doch ein neues Filtergehäuse aufzutreiben. Und mit Hilfe des Midway Truck Service lässt sich dieses dann auch noch passend für Paulinchens Spritleitungen umbauen.</p>
<p>Nach sechs Stunden suchen und basteln ist das Wunder vollbracht: Paulinchen hat einen nagelneuen, seit zehn Jahren im Keller eines Freundes herumliegenden, Racor Bootsdieselfilter. Welch technische Innovation – Der Wasserabscheider ist etwa ein zehntel so groß und die Ersatzkartuschen dafür kosten im Bootsfachhandel 25 Dollar statt der 4,50 Dollar für die CAV-Filter aus dem KFZ-Zubehör.</p>
<p>Mit anderen Worten: Eine gute Zwischenlösung, um erst einmal in den Flüssen voran zu kommen, aber sobald ich den nächsten Farm-Truck-Service oder ein passendes Schauglas finde, wird der neue Filter zum ersten Bauteil einer Doppelfilteranlage.</p>
<p>Ach ja, und dass der Filter überhaupt gewechselt werden musste, steht wohl außer Frage. Ich habe danach jedenfalls erst mal den Anteil an Dieselbiozid drastisch erhöht und hoffe mal, dass sich der „Schmodder“ im Tank über den Winter gebildet hatte. Denn eigentlich kann man acht Mal Volltanken in vier Monaten auf einem Segelboot schon fast als Tank spülen bezeichnen. Zumindest aber sollte ich wohl besser ein Auge auf den Filter behalten.</p>
<div id="attachment_2779" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120901-152900-.jpg" rel="lightbox[2777]"><img class="size-large wp-image-2779" title="verdreckter Dieselfilter" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120901-152900--600x400.jpg" alt="Dieselschlamm im CAV Dieselfilter. Verursacht durch Dieselbakterien oder Dieselalgen." width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Dieselalgen leben in fast jedem Tank. Sie ernähren sich vom Kraftstoff, leben aber im Wasser. Das bildet sich beispielsweise durch Kondensation</p></div>
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		<title>Joliet,IL</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Sep 2012 16:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[41 31.437N 088 05.230W Joliet, Illinois River. &#8211; Life on a River: in a group of six boats we left the dock at 7.30am&#8230; waited five hours two miles down the river for a lock to open and then&#8230; returned because it&#8217;s to late to make it to the next anchorage before sunset. Need to [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>41 31.437N 088 05.230W Joliet, Illinois River. &#8211; Life on a River: in a group of six boats we left the dock at 7.30am&#8230; waited five hours two miles down the river for a lock to open and then&#8230; returned because it&#8217;s to late to make it to the next anchorage before sunset. Need to rethink the &#8216;possible daily milage&#8217; on the rivers. ****</p>
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		<title>Im Klokanal</title>
		<link>http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2012 04:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hinnerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago River]]></category>
		<category><![CDATA[Illinois]]></category>
		<category><![CDATA[Illinois River]]></category>
		<category><![CDATA[Lake Michigan]]></category>
		<category><![CDATA[Mittlerer Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitary and Ship Canal]]></category>
		<category><![CDATA[segeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Paulinchen war eine Woche in Chicago, bevor es durch den Sanitary and Ship Canal durchs Zentrum in die Flüsse des mittleren Westens der USA geht. Genug Zeit, einen Einblick in die Stadt zu bekommen und sich ein Bild von der Stadt zu machen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2762" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120901-004051-.jpg" rel="lightbox[2748]"><img class="size-medium wp-image-2762" title="TO Stander vor Chicago" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120901-004051--300x200.jpg" alt="TO Stander vor Chicago" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Auch unterm gelegten Mast :-) &#8211; TO-Stander vor der Skyline von Chicago</p></div>
<p>Schleuse Nummer „Eins“ war eher Wellenbrecher als Wasserstandsregulator. Draußen wehte es seit zwei Tagen aus Osten über den Lake Michigan und auf dem kurzen Stück vom letzten Liegeplatz zur Schleuseneinfahrt wirbelte unter Deck noch einmal alles Durcheinander, was nicht ordentlich verstaut war. In Erwartung einer Flussfahrt statt schwerer See, war das so ziemlich alles von der Kaffeedose bis zum Computer.</p>
<p>Wichtiger, als was unter Deck passierte, war der Mast darüber. An Deck, auf dem Bugkorb, einer Stütze in der Mitte und am Heck gelagert, fest verzurrt. Bei der langen Passage über den Lake Ontario im vergangenen Jahr hatte ich gelernt, das die Verspannung sich im Laufe der Zeit lockert. Damals hatte ich mühe, ihn mitten auf dem See wieder fest zu bekommen und mir für dieses Mal überlegt, die Zurrgurte durch Leinen zu ersetzen und die über Blöcke zu den vier Winschen zu lenken. Der Aufwand hat sich gelohnt. Zweimal ruckelte sich die kostbare Fracht los, während der Bug immer wieder in die steilen Seen bohrte. Ohne Winsch und Kurbel wäre er dabei kaum an Deck geblieben.<span id="more-2748"></span></p>
<div id="attachment_2765" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-124604-.jpg" rel="lightbox[2748]"><img class="size-medium wp-image-2765" title="Hurrican Isaac" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-124604--300x200.jpg" alt="Die Reste von Hurrican Isaac ziehen über Chicago, fünf Tage, nachdem er die Südküste der USA verwüstet hat" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Reste von Hurrican Isaac ziehen über Chicago, fünf Tage, nachdem er die Südküste der USA verwüstet hat ist er nun als mächtige Regenfront unterwegs</p></div>
<p>Die Strecke ist zum Glück nur kurz: Knappe drei Meilen offenes Wasser liegen zwischen der Burnam Park Marina und der Schleuse. – Außen um den ehemaligen Flugplatz „Meigs Airfield“ herum, bis zu den Wellenbrechern vorm „Chicago Lock“, wo das Wasser wieder ruhiger wird. – Hätte ich vorher gesehen, was hier lauert, wäre ich noch einen Tag an meiner Mooring Boje hinter der Flughafeninsel geblieben. Dahinter war es verführerisch windstill und kaum eine Bewegung auf dem Wasser. Dass es draußen etwas rauer wird, war nach den letzten Tagen zu erwarten, dass ich zwischenzeitlich befürchten müsste den Mast zu verlieren, für jemanden mit Ortskenntnis vielleicht auch &#8230;</p>
<p>Die Skyline zu genießen ist an diesem Morgen ohnehin nicht möglich. Chicago liegt seit gestern unter den Resten von Hurrikan Isaac begraben. Der fegte an der Golfküste etliche hundert Meilen weit entfernt an Land und hatte inzwischen genug zeit, sich zu einer ausgeprägten Regenfront abzuschwächen. Dicke graue Wolken, Schauerböen: für das Flusssystem, in das ich unterwegs bin, gilt Hochwasservorwarnung. &#8211; Vor einer Woche noch sprach hier jeder von der langen Dürre und ungewöhnlich niedrigen Wasserständen, die im Hinterland Streckensperrungen erwarten lassen. Dank Isaac steigt der Wasserspiegel. Bleibt abzuwarten, wie weit.</p>
<p><strong>Tür auf, Boot rein, Tür zu, andere Tür auf.</strong></p>
<div id="attachment_2766" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-131305-.jpg" rel="lightbox[2748]"><img class="size-medium wp-image-2766" title="Chicago River" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-131305--300x200.jpg" alt="Chicago River Downtown vom Chicago Lock aus gesehen" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Einfahrt in eine Megacity: Der Chicago River führt direkt nach Downtown ins Stadtzentrum</p></div>
<p>Paulinchen ist auf dem Chicago River. Bei Pegelstand -2 Fuß hat die Schleuse nicht viel mehr zu tun, als aufzupassen, dass keine Strömung in der Schleuse entsteht. Endlich Zeit, den Kaffee zu trinken, den ich für vergangene Stunde vorgesehen hatte.</p>
<p>„No Wake!“ steht direkt hinter der Schleuse an der ersten Brücke. Bei drei Knoten Fahrt tauche ich nach und nach unter den Brücken von Wabash Avenue, der State Street und anderen Einkaufsmeilen hindurch, die ich an den Tagen zuvor bei Tag und von oben kennengelernt hatte. Eine glitzernde Welt, bunt und laut, dominiert von H&amp;M und iPhone Werbung. Wie viele Stadtzentren der Welt längst austauschbar geworden. Vorbei ist die Einmaligkeit des Chicagoer Juwlery District und der ganzen Magnificent Mile. Das Symbol der amerikanischen Konsumgesellschaft mag seinen Ruf noch eine Weile verteidigen können, bietet jedoch längst kaum noch etwas, das nicht auch ohne Flug bei den gleichnamigen Ketten auf der Hamburger Mönckebergstraße zu finden wäre. Das ist nicht schlimm. Es erlaubt sogar, sich noch mehr der Stadt selbst zu zuwenden.</p>
<div id="attachment_2759" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120830-005958-.jpg" rel="lightbox[2748]"><img class="size-medium wp-image-2759" title="The Bean" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120830-005958--300x225.jpg" alt="Die Bohne im Chicago Millenium Park" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Die Bohne&#8221; nennen die Einheimischen die chromblitzende Skulptur im Chicagoer Millenium Park. In Ihr spiegelt sich die Skyline der City als Abbild der Architektur während der vergangenen hundert Jahre Hochhausbau.</p></div>
<p>Und die ist Grund genug, dennoch zu kommen. Die Skyline von Chicago gleicht eher einem Lego-Prospekt und gibt sich in bunter, irgendwie sogar mutig erscheinender Architektur. Man ist sich der Historie der Stadt bewusst, in der Ende des 19. Jahrhunderts fast 18.000 Häuser verbrannten und dabei den Platz für ein neues Zentrum schufen. Passend zum Beginn des Hochhausbooms, in dem hier die ersten „Tower“ als Wolkenkratzer mit zehn Stockwerken in Stahlbauweise entstanden. Hoch bedeutet seit dem weniger Beton und mehr Platz für Fenster oder ganze Glasfassaden. In Chicago scheint man dabei nicht den Mut verloren zu haben Stile zu mischen, während in vielen anderen Städten einheitlicher Baustil auf im Großen dominiert. Das erlaubt Extreme und verbindet sie miteinander, wie die fast zweihundert Jahre alte Stahlkonstruktion, auf der die U-Bahn um den „Loop“ im Zentrum kreist. Sie passt genauso ins Bild, wie das in den Siebzigern entstandene John Hancock Center, der Sears Tower, die zur Jahrtausendwende im Millennium Park errichtete, chromglitzernde „Bean“, oder eben auch die grob genieteten alten stählernen Klappbrücken über den Chicago River.</p>
<p>Die lassen sich auch heute noch auf Bestellung für eine Boots-Passage mit stehendem Mast öffnen. Viele der Yachten, die das Bild vor der Skyline prägen (allein 1200 Bojen hat das Monroe Mooring Field zu bieten), kommen auf diesem Weg jedes Jahr in Frühling und Herbst als Konvoi durch die Stadt vom oder zum Winterlager. Allerdings werden die Zeiten dafür meist in die Nacht gelegt, um den Autoverkehr im Zentum nicht zu sehr zu belasten. Und allzu weit kommt man ohnehin nicht. Bereits nach einer Stunde endet die Fahrt für alle Boote mit mehr als fünf Metern Höhe an einer festen Brücke und Skipper, die wie ich über die Flüsse weit ins Binnenland fahren, müssen hier hindurch.</p>
<div id="attachment_2750" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120824-015529-Bearbeitet-.jpg" rel="lightbox[2748]"><img class="size-large wp-image-2750" title="Chicago River bei Nacht" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120824-015529-Bearbeitet--600x400.jpg" alt="Chicago River in Downtown Chicgago bei Nacht - Foto: Hinnerk Weiler" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Chicago River in Downtown Chicgago bei Nacht</p></div>
<p>Statt in einem bunten Lichterzug im Herbst mit stehendem Mast durchfahre ich das Stadtzentrum daher im Spätsommer. Die Hochhäuser verschwinden unter den schweren Wolken Isaacs und außer einigen Joggern ist kaum jemand entlang der Promenaden am Fluss zu sehen. Dass sich das in einigen Stunden ändern wird, verraten nur die geschäftigen Arbeiter, die die Ausflugsboote für die Stadtrundfahrten vorbereiten. Regenwetter bedeutet Hochkonjunktur für alles, was ein Dach hat.</p>
<p>Paulinchens Cockpit hat derzeit keines und immer wieder zieht ein kurzer Schauer für einige Minuten zwischen den Häuserzeilen hindurch. Der Reisverschluss meiner Kuchenbude ist von der Sprayhood gerissen und bis ich eine passende Nähmaschine finde, muss es auch ohne gehen. Aber wenn es an kalten Tagen 20 Grad warm ist, sind Schauer eh eine willkommene Abkühlung. Mehr Sorgen als um Regen mache ich mir daher auf meinem Weg in die Südstaaten auch um einen geeigneten Sonnenschutz.</p>
<p>Schon wenige Meilen hinter „Downtown“, da wo Touristen nicht mehr so oft mit den Ausflugsboten hinkommen, wandelt sich das Bild entlang des Chicago Rivers. Und wie so oft in großen Städten bedeutet „am Fluss“ hier vor allem dreckig. Die Ufer säumen abwechselnd Industrieanlagen, Klärwerke und gigantische Öltank-Areale.</p>
<div id="attachment_2768" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-164203-.jpg" rel="lightbox[2748]"><img class="size-large wp-image-2768" title="Chicago Sanitary and Ship Canal" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-164203--600x400.jpg" alt="Chicago Sanitary and Ship Canal" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Langweilige Passage durch teilweise verfallene Industrieanlagen entlang des Chicago Sanitary and Ship Canal</p></div>
<p>Ein kleiner dünner Film davon bedeckt auch den Fluss, der hier ganz unverblümt „Chicago Sanitary and Ship Canal“ heißt. Sanitär soll laut Revierführer durchaus wörtlich zu verstehen sein: „Geht eine Mütze über Bord, besser keine Anstrengung unternehmen, sie wieder aufzufischen“.</p>
<div id="attachment_2767" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-135504-2-.jpg" rel="lightbox[2748]"><img class="size-medium wp-image-2767" title="Eisenbahnbrücke" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-135504-2--300x200.jpg" alt="AMTRAK Brücke Chicago Sanitary and Ship Canal" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Angesichts von Alter und Bauart mancher Brücken will man als Fotograf gern einfach anhalten und Fotografieren. Seit 9/11 allerdings ist das anlegen in Brückennähe und an Bauwerken leider strikt verboten.</p></div>
<p>Genau genommen ist es das zwanzig Meilen lange Abflussrohr einer zehn Milionen Metropole ins Landesinnere. Aufgebauscht zur Ingenieursleistung: Schleuse Nummer „Eins“ dreht kurzerhand die Fließrichtung des Chicago Rivers um und die Stadt bezieht dadurch stets sauberes Trinkwasser aus dem Lake Michigan und spült streng formuliert ihre Toiletten minimal geklärt in das Flusssystem Richtung Mississippi und Golf von Mexiko quer durch die USA.</p>
<p>Gleichzeitig ist der Kanal die einzige Verbindung zwischen den Great Lakes und den Flüssen des Mittleren Westens, die sonst alle in Richtung Golf von Mexiko fließen. Damit ist er auch die wichtigste Frachtroute neben Eisenbahn und LKW zwischen der Golfküste und dem Norden der USA.</p>
<p>Kurz vor der kleinen Stadt Joliet ändert sich das Bild dieses Industriebauwerks. Hinter  Schleuse Nummer „Zwei“ wird das schnurgerade gemauerte Ufer zum schlängelnden Fluss.</p>
<p>Bereits seit einigen Stunden folgte der Kanal als eine Art Aquädukt einem Hügel und über dessen Betonmauer sah man ins tiefergelegene Hinterland. Aus Downtown, wurde Industrie, später Wohngegend und längst grüner Wald. Hier endet der „Chicago Sanitary and Ship Canal“, wenn er 13 Meter tiefer am unteren Schleusentor von Lockport Lock auf den Des Plaines River trifft. Hübscher ist er nun, sauberer wohl noch lange nicht wieder.</p>
<div id="attachment_2770" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-203626-.jpg" rel="lightbox[2748]"><img class="size-large wp-image-2770" title="Kanalende Lockport Lock &amp; Dam" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-203626--600x400.jpg" alt="Am Lockport Lock and Damm endet der Kanal an einer 13 Meter hohen Schleuse" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">40 Fuss (13 Meter) Hub hat die Schleuse am Ende des Kanals. Unten mischt sich der Kanal mit dem Des Plains River</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Fotos:</p>

<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120823-234422' title='Chicago Downtown'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120823-234422--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Chicago Downtown - Foto: Hinnerk Weiler" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120824-015529-bearbeitet' title='Chicago River bei Nacht'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120824-015529-Bearbeitet--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Chicago River in Downtown Chicgago bei Nacht - Foto: Hinnerk Weiler" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120824-022430' title='Eingänge'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120824-022430--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Historie - Die Eingänge zu einigen der alten Gebäude erinnern an Wirtschaftswunder" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120824-162621' title='Chicago Yacht Club'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120824-162621--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Chicago Yacht Club" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120824-183504' title='Autos, Jogger, Radfahrer'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120824-183504--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Autos, Jogger, Radfahrer - Chicago Downtown" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120827-225337' title='Millenium Park'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120827-225337--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Insbesondere der Millenium Park sticht durch sein Grünanlagen vor den Glasfassaden der Stadt heraus" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120827-225449' title='The Winding Bridge'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120827-225449--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die gewundene Brücke am Fuße der Skyline von Chicago ist eine Antwort auf die rechten Winkel der Hochhäuser" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120827-230450' title='John Hankock Building Chicago'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120827-230450--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das John Hankock Building in Chicago als Landmarke" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120830-005958' title='The Bean'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120830-005958--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Bohne im Chicago Millenium Park" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120831-012046' title='Nachtleben in Chicago'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120831-012046--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nachtleben in Chicago am Wabash Avenue" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120901-004051' title='TO Stander vor Chicago'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120901-004051--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="TO Stander vor Chicago" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120901-004949' title='Skyline Burnam Park'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120901-004949--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Skyline Burnam Park" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120902-124604' title='Hurrican Isaac'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-124604--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Reste von Hurrican Isaac ziehen über Chicago, fünf Tage, nachdem er die Südküste der USA verwüstet hat" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120902-131305' title='Chicago River'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-131305--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Chicago River Downtown vom Chicago Lock aus gesehen" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120902-135504-2' title='Eisenbahnbrücke'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-135504-2--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="AMTRAK Brücke Chicago Sanitary and Ship Canal" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120902-164203' title='Chicago Sanitary and Ship Canal'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-164203--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Chicago Sanitary and Ship Canal" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120902-180812' title='Asian Carp'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-180812--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Karpfenfalle" /></a>
<a href='http://hinnerk-weiler.de/blog/2012/09/04/im-klokanal/20120902-203626' title='Kanalende Lockport Lock &amp; Dam'><img width="150" height="150" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/20120902-203626--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Am Lockport Lock and Damm endet der Kanal an einer 13 Meter hohen Schleuse" /></a>

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		<title>Joliet, Illinois</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Sep 2012 22:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[41 31.437N 088 05.230W Joliet, Illinois River. &#8211; Again as a river captain. Right after sunrise I left the mooring and entered Chicago Lock to motor through a misty, rainy and abandoned sunday morning donwtown area. Felt somehow like Chicago did not even tryed to make me stay for another day or too More like [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>41 31.437N 088 05.230W Joliet, Illinois River. &#8211; Again as a river captain. Right after sunrise I left the mooring and entered Chicago Lock to motor through a misty, rainy and abandoned sunday morning donwtown area. Felt somehow like Chicago did not even tryed to make me stay for another day or too More like it kicked me out to start heading south. &#8211; So I did. ****</p>
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		<title>Chicago</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Sep 2012 22:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[41 51.792N 087 36.608W Joliet, Illinois River. &#8211; Again as a river captain. Right after sunrise I left the mooring and entered Chicago Lock to motor through a misty, rainy and abandoned sunday morning donwtown area. Felt somehow like Chicago did not even tryed to make me stay for another day or too More like [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>41 51.792N 087 36.608W Joliet, Illinois River. &#8211; Again as a river captain. Right after sunrise I left the mooring and entered Chicago Lock to motor through a misty, rainy and abandoned sunday morning donwtown area. Felt somehow like Chicago did not even tryed to make me stay for another day or too More like it kicked me out to start heading south. &#8211; So I did. ****</p>
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		<title>Chicago</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 15:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[41 51.792N 087 36.608W Burnam Park Yacht Club, Chicago, Lake Michigan. &#8211; Mast legen für die Flussfahrt. Ein wenig gespenstisch ist das schon. Da sind die Reste eines Hurricans im Anmarsch, es soll regnen wie wild und ich mache mich fertig, um in die Flüsse zu fahren&#8230; ****]]></description>
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		<title>Downtown</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 20:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hinnerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Illinois]]></category>
		<category><![CDATA[Lake Michigan]]></category>
		<category><![CDATA[Route 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Ankunft in Chicago geht die letzte Etappe von Paulinchen auf dem Lake Michigan zuende.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2732" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/08/20120823-010053-.jpg" rel="lightbox[2728]"><img class="size-medium wp-image-2732" title="Chicago Monroe Moring Field" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/08/20120823-010053--300x200.jpg" alt="Sunset infront of Monroe Mooring field Chicago Skyline. Foto: Hinnerk Weiler " width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang an der Mooringboje vor Chicago</p></div>
<p><strong>Chicago</strong> -  Das „Ende“ der Great Lakes ist erreicht. Von hier aus geht nur noch etwa  acht Meilen weiter nach Süden, um den Mast zu legen und das Boot für die Flussfahrt vorzubereiten. Die wird vermutlich auch wieder etwas mehr Abenteuer als ursprünglich geplant: Nach einem trockenen Winter und einer langen Dürre während des Sommers herrscht entlang aller Flüsse auf dem Weg zum Golf von Mexiko Niedrigwasser.</p>
<p>Aber das sind Sorgen von morgen und es ist wichtig, sich auf einer langen Reise wie dieser einen „Sorgenhorizont“ zu setzen und heute sind andere Dinge wichtig: Kinga wird von hier aus wieder nach Hause fliegen und nach drei Wochen zu zweit auf Paulinchen mischt sich ein bisschen Wehmut in die Freude, hier angekommen zu sein.</p>
<p><span id="more-2728"></span></p>
<div id="attachment_2731" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/08/20120822-125532-.jpg" rel="lightbox[2728]"><img class="size-thumbnail wp-image-2731" title="Kinga vor Chicago" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/08/20120822-125532--150x150.jpg" alt="Kinga infront of Chicago Skyline at Lake Michigan" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Letzter Stopp für diesen &quot;Urlaub&quot;</p></div>
<p>Das Etappenziel Chicago ist dennoch Grund zum Feiern. Den Abschluss von fast 1200 Seemeilen Great Lakes allein in diesem Jahr. Die Stadt ist Höhepunkt nach Wochen im teilweise einsamen North Channel und Moloch nach den kleinen beschaulichen Städtchen im oberen Teil von Michigan.</p>
<div id="attachment_2729" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/08/20120822-121903-.jpg" rel="lightbox[2728]"><img class="size-medium wp-image-2729" title="Skyline chicago with Paulinchen" src="http://hinnerk-weiler.de/blog/wp-content/uploads/2012/08/20120822-121903--300x200.jpg" alt="Sailing towards Downtown Chicago." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Morgendliche Ankunft vor der Skyline in Chicago</p></div>
<p>Dazu herrscht auf dieser Seite des Lake Michigan wieder mehr kontinentales Klima. An Lake Huron, im North Channel und entlang des Lake Michigan wehte der Südwestwind immer über offenes Wasser und hatte Zeit, sich abzukühlen. Jetzt aber legt sich die feuchte und warme Luft des Mittleren Westens wie eine verschwitzt klebrige Kunstfaserdecke über uns. Nur am Nachmittag sorgt eine leichte Seebrise für etwas Erfrischung.</p>
<p>Aber wir liegen unter der Skyline von Chicago an einer Boje. Jedes Mal, wenn das Wassertaxi andere Crews zu ihren Booten bringt, zeigt ein Finger auf uns und wenn wir selbst an Bord steigen um an Land zu kommen ist die erste Frage stets: „Did you realy took your boat  all the way from Germany?“</p>
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		<title>Chicago</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 18:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paulinchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Bilge]]></category>

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		<description><![CDATA[41 52.821N 087 36.871W Chicago, Lake Michigan. &#8211; Danke für die Erinnerung. ;) Wir sind da: In Chicago, im stadteigenen Mooringfield. Und anders als in den örtlichen Yacht Clubs gibt beim städtischen Hafenmeister dann sogar noch ein bisschen Weltumseglerrabatt. ****]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>41 52.821N 087 36.871W Chicago, Lake Michigan. &#8211; Danke für die Erinnerung. ;) Wir sind da: In Chicago, im stadteigenen Mooringfield. Und anders als in den örtlichen Yacht Clubs gibt beim städtischen Hafenmeister dann sogar noch ein bisschen Weltumseglerrabatt. ****</p>
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